Sonntag, 27. Juni 2010

Die Sonne im Nacken....

Ihr werdet es nicht glauben, aber seitdem ich aufgewacht bin, geht mir dieser Satz im Kopf herum! Warum? Keine Ahnung! Ich habe nichts gelesen oder geträumt, was darauf schließen ließe und sitze hier auch nicht mit dem Rücken zum Fenster. Seltsam.
Geht euch das auch manchmal so, dass ihr etwas im Kopf habt (eine Melodie, eine Textzeile, einzelne Worte, ja sogar Gerüche...), die über Tage hinweg immer DA sind und nicht mehr weichen wollen? Es beschäftigt mich echt schon seit Jahren immer wieder, warum das der Fall ist.
-> Was geht da ab in unserem Gehirn, von dem wir nicht mal ansatzweise etwas ahnen?
-> Woher kommen diese Sätze wie quasi aus dem Nichts?
-> Will uns unser Gehirn damit auf etwas hinweisen oder uns etwas Spezielles mitteilen?
-> Ist unser Gehirn wie ein "Schüttelkasten", der bei Bedarf bzw. "nach Lust & Laune" Wörter miteinander kombiniert?
Ich verstehe es nicht und alle bisherigen Recherchen haben auch noch keine Antwort gebracht. Nun denn, dann heißt es weitergrübeln und der Willkür des eigenen Gehirns ausgeliefert sein....

5 Kommentare:

Kikilula hat gesagt…

In solchen seltsam hartnäckigen Fällen hat sich bewährt, den Gedanken aufzuschreiben, was du ja hier nun erledigt hast.

In der Rückschau zeigt sich oft, wofür der Gedankenschnipsel gut war...

Mir geht es oft auch so. Bei ein klein wenig innerer Umschau fällt mir aber meist ein, wie ich diesem Etwas in der Realität einen Platz geben kann. Ist es ein Duft, dann hängt da vielleicht die Erinnerung an eine bestimmte Person dran, die ich mal wieder anrufen könnte.

Bei "Sonne im Nacken" fällt mir vielleicht eine aufgeschobene Urlaubsplanung ein oder dass die Sonnencreme alle ist und ersetzt werden sollte.

dat Bea hat gesagt…

Hat vielleicht mit dem Wohlbefinden zu tun, die Frau Sonne da auslöst...

genieß es. Jetzt, wo du es aufgeschrieben hast, geht es nicht mehr verloren in dem Schüttelkasten, und wenn genug herausgeschüttlt ist, wird vielleicht auch mal der Kopf frei...
Und manchmal schickt unser Mann im Ohr uns einen Hinweis...wenn er gute Laune hat.
Ich bin gestern aufgewacht mit dem dringenden Gefühl, in unseren Küchengarten gehen zu müssen. Ich hab es eine Weile als Traumrest abgetan, bis es immer drängender wurde.
Als ich dann rausging, hab ich unsere ersten Walderdbeeren gefunden, die vom Grundstück unseer Freunde in den Vogesen stammen und die bisher noch nie getragen haben.
Meine Freundin ist Ende letzten Jahres ganz plötzlich und unerwartet gestorben... ich hatte die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen, weil ich mich immer "mal wieder melden wollte". Seit gestern denk ich, sie hat mir verziehen...
Grübeln nutzt nichts, Soleil, der Sinn wird sich dir erschliessen...

Anonym hat gesagt…

Was seh ich denn da!!

Das ist aber schön!!! Ich verlinke dich natürlich SOFORT, damit ich nix verpasse.

Ja, Sonne ist zum Genießen da.

Ein Wort, dass mich übrigens sehr, sehr begleitet und mich nie verlässt ist das Wort "Rückenwind". In gewisser Hinsicht ähnlich, oder?

Co hat gesagt…

Noch ein neuer Blog zum Stöbern und Lesen! Schöööön!
ich bin eher der Lese- und nicht der Schreibtyp. Man sieht es an meinem mageren LCHF-Tagebuch.

Aber ihr schreibt alle so verdammt gut!

Viel Freude an deinen gedanklichen Ergüssen.

Liebe Grüße, Tisi

Anonym hat gesagt…

Huhu,

ich bin auch LCHF und ich blogge auch. Interessant, wie Blogs wie Pilze aus dem Web wachsen.
Ich lese mal mit, woll ?
Freue mich drauf.