Mittwoch, 29. Dezember 2010

JAHRES-RückBlick 2010

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit für die kommenden Tage, wo auch immer ihr seid & was auch immer ihr -mit wem auch immer- macht!
Kommt gut nach 2011, bleibt vor allem gesund & freut euch des Lebens!
Wie ihr ja bereits hier gelesen habt oder lesen konntet, geht's mir (d.h. unserer Familie) derzeit nicht sonderlich gut und meinem Vater leider noch immer nicht besser. Die verabreichten Medikamente schlagen nicht an, der Allgemeinzustand bessert sich nicht, er isst kaum, ist total schlapp (was sich auch etwas bedingt, das weiß ich, aber er ist da echt "stur" ;-)), die Blutwerte sind nach wie vor mies und es herrscht allgemeine Ratlosigkeit ob der weiteren, genauen Vorgehensweise. Die Ärzte tun, was sie können -den Eindruck haben wir schon- nur WIR müssen abwarten und können selbst nichts aktiv tun. Das ist echt verdammt schwer!
Meine Mutter wird -wenn sie daheim ist- von der Nachbarschaft rührend ver-/umsorgt, sie kaufen ein, sie fahren sie auch abwechselnd hin ins weit entfernte Krankenhaus und holen sie wieder ab... das klappt zum Glück alles gut UND es beruhigt mich in gewisser Weise. Über die Weihnachtsfeiertage hatte sie sich in ein nahe gelegenes Hotel eingebucht, sodass sie die Tage ganz mit/bei meinem Vater verbringen konnte -auch, wenn er davon kaum etwas mitbekam- und jetzt über Sylvester/Neujahr wird sie es auch wieder so machen. Das finde ich gut!
Sie wollte nicht, dass ich über die Feiertage/den Jahreswechsel komme (u.a. auch, weil ich ja auch selbst gesundheitlich noch immer nicht wieder 100%ig fit bin)... sie braucht Ruhe & muss Kraft schöpfen, wenn sie mal alleine daheim ist, das Gefühl haben sich um niemanden kümmern zu müssen (selbst, wenn sie das bei mir natürlich nicht müsste, denn ICH würde mich ja um sie kümmern!)... das respektiere ich. Wir telephonieren z.Zt. natürlich täglich... wenigstens etwas.
Morgen fahren wir (der Chéri & ich) nach BERLIN und verbringen dort mit meiner Cousine & ihrem Mann, die extra aus Paris einfliegen, sowie einem befreundeten Paar aus Berlin den Jahreswechsel. Vielleicht bringt mich das etwas auf andere Gedanken. Zumindest wird es mir Trost geben, denn ich kann zum Einen mal wieder viel Französisch reden & mich mit meiner Cousine austauschen, die immer sehr empathisch ist! (Und dann muss ich ja auch noch arbeiten, spätestens ab dem 3.1. -> Verbalbeurteilungen schreiben für "meine" ca. 250 Kids... BÄHHHH... (nicht die Kinder, aber dieses BLÖDE Zeugnisgeschreibsel!)... denn am 10.1. geht die Schule in Rheinland-Pfalz wieder los und am 14.1. ist Abgabe der Fachlehrer-Beurteilungen an die Klassenlehrer.... WAS für'n Sch***, als hätte ich momentan nicht schon genug um die Ohren! :-((()

Ich DANKE euch jedenfals allen, dass und wenn ihr in diesen Tagen etwas an mich denkt & meinen Vater in eure Gebete & Segenswünsche mit einschließt und ICH DANKE HIERMIT GANZ BESONDERS Alexandra, Nikola, Shoushou, Schäfchen, Christiane, Kiki, Sabine & Angelina, die mir mit ihren einfühlsamen & mitfühlenden Worten, mit den Segenswünschen & Engelsgrüßen in den Kommentaren nach dem oben erwähnten letzten Post zu dem Thema damit EINE SEHR GROßE FREUDE GEMACHT HABEN, die mich zutiefst berührte! Je vous REMERCIE 1000 fois!!!

Dieses folgende "Stöckchen" fand ich vor ein paar Wochen in den Weiten des Internets (weiß nicht mehr wo) und bereits damals habe ich es ausgefüllt, ergänzt habe ich nun lediglich das *!)
Ein Rückblick auf das letzte Jahr...
2010 zum ersten Mal getan?
-> gebloggt!
2010 nach langer Zeit wieder getan?
-> mit alten Freunden telephoniert!
2010 leider gar nicht getan? -> nach Frankreich ans Meer gefahren!
Mein/e Wort/Wörter des Jahres?
-> LCHF, bloggen,
Zugenommen oder abgenommen?
-> abgenommen (wenn auch trotz LCHF zu wenig :-()
Stadt des Jahres?
-> Berlin!
Alkoholexzesse?
-> Null!
Haare länger oder kürzer?
-> never change a running system!
Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
-> brauche jetzt abends meist 'ne Lesebrille! ;-)
Mehr ausgegeben oder weniger?
-> viel zu viel mehr, wegen kaputtem Auto :-(
Höchste Handyrechnung?
-> ~ 60 €
Krankenhausbesuche?
-> bisher zum Glück keine!
Verliebt?
-> nicht mehr & nicht weniger als sonst!
Getränk des Jahres?
-> Wasser!
Essen des Jahres?
-> LCHF at its best!
Most called persons?
-> Chéri, Eltern, Tochter
Die schönste Zeit verbracht mit?
->... mir selbst!
Die meiste Zeit verbracht mit?
->... mir selbst!
Song des Jahres?
-> ???
CD des Jahres?
-> ???
Buch des Jahres?
-> kann mich nicht entscheiden, sind zu viele!
Film des Jahres?
-> Harry Potter VII/I und Small World (muss ich noch sehen)
Konzert des Jahres?
-> Sylvesterkonzert der Berliner Philharmoniker
TV-Serie des Jahres?
-> Vampire Diaries (weil NEU!)
Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können? -> Krankheit, Mobbing, Krankheit
Beste Idee/Entscheidung des Jahres? -> die Ernährung auf LCHF umzustellen & einen Blog anzufangen!
Schlimmstes Ereignis?
-> der Tod eines guten Freundes (* und die plötzliche, heftige  Erkrankung (mit Krankenhausaufenthalt) meines Vaters kurz vor Weihnachten!)
Schönstes Ereignis?
-> viele, super-nette, neue Leute kennen gelernt zu haben (und das nicht nur virtuell!)
2010 war mit einem Wort? -> ...durchwachsen...!
Erkenntnis des Jahres? -> Es kann nur besser werden!

Und ein Ausblick auf das Neue Jahr...
Vorherrschendes Gefühl für 2011? -> Auf, auf in neue Gefilde!

Sonntag, 26. Dezember 2010

Kleine musikalische Momente - 13

Zum heutigen 2. Weihnachtsfeiertag am Sonntag für euch eines der bekanntesten Weihnachtslieder der ehemaligen DDR, in den Nachkriegsjahren verfasst vom deutschen Komponisten Siegfried Köhler (gest. 1984) aus der gleichnamigen  
Weihnachtskantate für Chor & Orchester 
(-> hier der ThomanerChor aus Leipzig)

Tausend Sterne sind ein Dom

Samstag, 25. Dezember 2010

WEIHNACHTS-"Freitags"-Füller #91








1. Heute abend haben wir -nach einer leckeren Weihnachtspizza, die meine Tochter gemacht hat- gemeinsam auf DVD "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" geschaut.... Kindheitserinnerungen... ;-)))... schööööön!

2. Am SO Nachmittag kommt der Chéri und am MO fahren wir -so es die Wetterverhältnisse zulassen- zusammen mit dem Auto nach Berlin, und darauf freue ich mich am meisten schon sehr.

3. Uuups, Ich habe es dieses Jahr aufgrund der unvorhergesehenen Krankheitsfälle & der familiären Umstände vergessen nicht mehr geschafft lieben Menschen Weihnachtspost zu schicken!

4. Ich würde mich sehr freuen zu/mit der ein oder anderen "alten" Freundin wieder mehr Kontakt zu haben.... oder eben nicht. (andererseits: Das Leben geht weiter und manchmal muss man auch langjährige Freundschaften "loslassen", wenn die Wege nicht mehr in diegleiche Richtung verlaufen oder man sich kaum noch oder nichts mehr zu sagen hat!)

5. Inzwischen kann man sich glaube ich darauf einstellen, dass wir in den kommenden Jahren -so wie jetzt auch- vorwiegend RICHTIGE WINTER haben werden. *freu*

6. Wer an Weihnachten arbeiten muss, der hat es möglicherweise versäumt rechtzeitig Urlaub einzureichen...;-)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf s.1.!!!, morgen haben ich wir die x-te Partie SIEDLER der letzten Tage & Wochen geplant und Sonntag möchte werde ich den Weihnachtsgottesdienst besuchen, an dem meine Tochter mit dem Schul-Kammerchor singt!

Den Freitagsfüller gibt's immer bei Barbara, merci!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Seelensegen

Ich bin ja bekanntlich nicht unbedingt "religiös" im Sinne der (kath.) Kirche, ABER ich glaube durchaus, dass es da "ETWAS" gibt.

Gerade in den letzten Tagen denke ich öfter daran, denn meinem Vater geht es seit ca. 3 Wochen ziemlich schlecht -und das recht plötzlich-. Gestern musste er dann ins Krankenhaus transportiert werden. [Die Diagnose war bereits vor ein paar Tagen nach dem 1. CT: ungeklärte Leberabszesse und eine aufgetretene Leberthrombose... eine Biopsie (= Punktion) sollte nach den Feiertagen gemacht werden, aber gestern Nacht ging dann vor lauter Schmerzen nichts mehr!]
Nun hockt meine Mama -die zwar so noch ganz fit ist, aber wegen eines Augeninfarktes vor ein paar Jahren auf dem rechten Auge nichts mehr sieht und daher auch kein Auto mehr fahren darf- alleine in Frankreich auf dem Land und er liegt 50 km entfernt in einem großen Uni-Krankenhaus. Und das ausgerechnet über Weihnachten, das sie beide eigentlich -zum letzten Mal- dort in Frankreich feiern wollten, denn sie wollen (bzw. müssen) u.a. aus Altersgründen das große Haus leider aufgeben.  
WAS für ein HOLY SHIT!!! :-(
Sinnigerweise fiel mir eben dieser irische Weihnachtssegen in die Hände:

Nicht, dass jedes Leid dich verschonen möge,
noch dass dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über deine Wange komme,
und kein Schmerz dich quäle -
dies alles wünsche ich dir nicht.

Sondern:

Dass dankbar du allzeit bewahrst

die Erinnerung an gute Tage.
Dass mutig du gehst durch Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.

Was ich dir wünsche:
Dass jede Gabe Gottes in dir wachse,

dass einen Freund du hast,
der deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des menschgewordenen Gotteskindes
dich begleiten möge.
 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes & hoffentlich stressfreies Weihnachtsfest 
im Kreise eurer Lieben 
und alles Gute für's NEUE JAHR.  

Mein MOTTO für 2011:
Es kann nur noch besser werden!

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Musikalischer Jahres-Rückblick

Ja, ist denn heut scho' Weihnachten??? 
Nee, aber das musste zur Feier des Tages 
(obwohl es gar nichts -NOCH NICHT!- zu feiern gibt) 
jetzt einfach mal sein!

Kennt ihr diese Jungs???
Sie sind -zusammen mit ihrem Team- einfach unschlagbar, 
was musikalische Jahres-Rückblicke anbelangt! 
Bereits letztes Jahr erfreuten sie mich und unzählige Andere mit ihrem Einfallsreichtum, einer gewissen Perfektion, sowie großem Engagement & Aufwand in der Produktion.

Aber nehmt euch die Zeit, schaut/hört selbst und genießt:

Dienstag, 21. Dezember 2010

Montag, 20. Dezember 2010

Kleine musikalische Momente - 12

Bei WortSchmid sah/traf ich gestern zufällig auf eine meiner Lieblingsmusiken, die ich euch auch nicht vorenthalten möchte: das im Gegensatz zum Bach-Gounot weniger bekannte, aber dafür fast eindrucksvollere  
AVE MARIA von Giulio Caccini.
Dieses Stück bedarf keiner weiteren Worte....
Stimmung pur und sooo passend zu dieser Zeit!!!

Freitags-Füller #90 - Nachtrag







1. Röhre in Stiefeln... so etwas konnte ich noch nie tragen.
 
2. Dicke, rote und grüne Tannenbaumkerzen stehen bei uns (statt eines Adventskranzes) auf dem Tisch. 

3. Wenn ich 3 Tage eingeschneit wäre -was sicherlich bald geschehen wird ;-))- hoffe ich, dass mein Kühlschrank voll genug mit Frischkram wäre, denn alles andere habe ich im Haus.

4. Nicht nur klassische Stücke ist sind meine Favoriten bei Weihnachtsmusik. 

5. Nur noch eine Woche 4 Tage bis Weihnachten und ich habe bisher kaum Weihnachtskarten geschrieben. 

6. Ich habe genug von den Krankheitstagen in diesem Jahr!
 
7. Was das Wochenende angehting, heute Abend am Freitag, Samstag & Sonntag freute ich mich auf über die Ruhe, die Besinnlichkeit, gute Musik, mein schönes Buch, leckeres Essen, spannende Filme & interessante TV-Dokus! Alles in allem ein gelungenes WE :-)
 
Den Freitagsfüller gibt's immer bei Barbara, merci!

Samstag, 18. Dezember 2010

Kleine musikalische Momente - 11

Sehr passend zur momentanen Stimmung 
drinnen & draußen!
Kerzenlicht an, Wärme, eiskalter Schnee, funkelnde Lichter...

Euch allen ein schönes letztes Adventswochenende!
George Winston - Adaptation des Pachelbelkanons in C (aus der CD December)

Klein ist die Welt

Nach EIN PERFEKTER FREUND, DER LETZTE WEYNFELDT, LILA LILA & DIE DUNKLE SEITE DES MONDES lese ich jetzt im Moment endlich SMALL WORLD von Martin Suter, seinen ersten Roman! 
"Das Leben des reichen Fabrikantensohns Thomas Koch und das seines ärmlichen Freundes aus Kindertagen, Konrad Lang, hat sich nie sehr weit auseinander entwickelt. Konrad war stets zur Stelle, wenn Thomas nach ihm verlangte. Mittlerweile sind die beiden sechzig und Konrad hat immer mehr Probleme mit seinem Kurzzeitgedächtnis. Nachdem er das Ferienhaus der Familie Koch aus Unachtsamkeit abbrennen ließ, reist er zu Thomas, da ihn immer mehr Kindheitserinnerungen plagen. Die betagte Mutter von Thomas, Haupt der Familie und unumschränkte Alleinherrscherin, möchte um keinen Preis, daß die Vergangenheit nochmals heraufbeschworen wird -- aus gutem Grund.
Small World ist ein verwickeltes Familiendrama, das bis in die Zeit des Nationalsozialismus reicht, eine medizinische Fallstudie über Alzheimer und nicht zuletzt ein spannender Thriller." 
(aus der Amazon-Redaktion - Manuela Haselberger)

=> Wunderbar, berührend, erschütternd, 
aber auch spannend!!!
Und ich freue mich sooo auf den Film...  
 
Gerard Depardieu in der Hauptrolle 
scheint wie geschaffen dafür zu sein :-)

Freitag, 17. Dezember 2010

So macht man das...

>> Ein älterer Mann in Phoenix ruft seinen erwachsenen Sohn in New York an und sagt am Telefon: "Ich hasse es, dir deinen Tag zu verderben, aber ich muss dir mitteilen, dass deine Mutter und ich dabei sind uns scheiden zu lassen. Fünfundvierzig Jahre Elend sind einfach genug!"
"Vater, was redest du denn da?" schreit der Sohn entsetzt in den Hörer.
"Wir halten gegenseitig unseren Anblick nicht mehr aus," sagt der alte Mann. "Wir sind einander überdrüssig und es macht mich krank auch nur darüber zu erzählen. Also ruf' deine Schwester in Chicago an und sag du es ihr!" und er hängt auf.
Voller Bestürzung ruft der Sohn seine Schwester an, die bei der Nachricht explodiert: "Was um alles in der Welt, glauben sie denn? Sie wollen sich scheiden lassen? Warte, ich regle das!"
Augenblicklich ruft sie in Phoenix an und schreit den alten Vater an: "Ihr lasst euch NICHT scheiden, hörst du? Ihr tut nichts, bis ich da bin. Ich rufe gleich meinen Bruder zurück und wir werden beide morgen bei euch eintreffen. Bis dahin unternehmt ihr nichts, hast du mich verstanden?"
Während der alte Mann den Hörer auflegt, dreht er sich zu seiner Frau um und sagt: "Sie kommen beide zu Weihnachten, Liebling, und ihren Flug zahlen sie auch selber." <<  
(Quelle: unbekannt, ein Freund hat mir die Geschichte geschickt! ;-))

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Grrrrrruuuuuuselig-angespanntes Ambiente

Themenzimmer Kommissar Maigret © Krimihotel Hillesheim
Eben habe ich etwas entdeckt, das für mich genau das Richtige wäre: nämlich ein WE in einem "Krimihotel"!

Dieses findet man in Hillesheim mitten in der Eifel und wenn man auf die Homepage geht, wird man erst mal mit Rabengekrächze empfangen, wie sich das gehört... Hitchcock lässt grüßen!

Neben dem abgebildeten Maigret-Zimmer gibt es natürlich auch noch neun andere Themenzimmer zu bekannten Kimi-/Thrillergrößen wie z.B. Agatha Christie, Edgar Wallace, Miss Marple oder Sherlock Holmes.
Das Clubzimmer sieht aus, als würde man geradewegs in einem englischen Herrenhaus sitzen,  fehlt nur noch das Glas Whiskey in der einen und die dicke Zigarre in der anderen Hand... ;-)
Es gibt ein Restaurant, eine Bierstube und auch einen Biergarten und außerdem -wie könnte es anders sein- Veranstaltungen & Events rund um das Thema KRIMI wie z.B. ein Mörderjagd- oder Blutspur-WE, sowie Krimi-Autorenlesungen oder einfach nur eine Five o'clock-Teatime. (Quelle: Homepage des Krimihotels Hillesheim)

Das klingt doch alles ganz schön verlockend, oder was meint ihr?

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Husch husch...

... kurz vor knapp, aber immerhin! ;-)

Gestern sah ich auf dem Blog von MonAlice eine nette Weihnachtsauslosung, für die man sich noch bis morgen 16.12. 2010 (bis 23h59!) in der Blogroll auf ihrem Blog eintragen kann.

Zu gewinnen gibt es nicht nur dieses Engel-Licht-Set (30 cm hoch!), sondern auch noch zwei weitere Nettigkeiten.

Guckstdu => HIER!

Montag, 13. Dezember 2010

Tag 7 - Ein Buch, das dich an jemanden erinnert & Tag 8 - Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

=> Neues aus der Stöckchen-Serie JEDEN TAG EIN BUCH <=

Es gibt durchaus viele Bücher, die mich an jemanden erinnern und sei es 
a) aus dem Grund, dass ich sie von bestimmten Menschen geschenkt bekam ODER 
b) mich der/die Protagonistin/Nebenfigur oder auch der Titel des Buchs eben an jemanden erinnert, den ich aus meinem Umfeld kenne oder ich dadurch auch auch an bestimmte Orte erinnert werde, die mich faszinieren.

Hier nur eine kleine, spontane Auswahl:
Die Erdenreise des kleinen Engels erinnert mich definitiv für immer an meine Großmama, ebenso wie das Buch
Hänschen im Blaubeerwald, allerdings die Uralt-Ausgabe aus den 1930er Jahren, die von den Farben her viiieeel schöner ist als der jetzt zu erwerbende Nachdruck!
Die Affäre Calas erinnert mich an Helene, die Autorin, mit der ich einen wunderbaren Tag verbracht habe.
Der Fluch des Mont-Saint-Michel erinnert mich -zwar nicht an jemanden- aber an diesen o.g. wunderbaren Ort, der von seiner Ausstrahlung her für immer in mir nachklingen wird, ebenso wie das Buch
Dolmen ... vergessen sollst du nie mich ewig an meine heißgeliebte Bretagne erinnern wird, die Stimmung dort, das Meer, die Menschen! (Ganz wunderbar übrigens dazu auch die Verfilmung Dolmen, das Sakrileg der Steine)

=> Jeden Buchtitel kannst du anklicken, dann gelangst du auf eine Rezensions- oder Verkaufsseite! <=

BUCH-GeschenkTIPP 10

Die schönsten Buchhandlungen Europas (von Rainer Moritz & Reto Guntli)
Wer kennt sie nicht, die Faszination, die  von Büchern ausgeht???
Ganz ehrlich: Ich könnte fast "sterben" für Bücher und kann mir auch ein Leben ohne sie überhaupt nicht vorstellen! 

Dieses Buch ist ein "Gedicht" für jeden Bibliophilen und am liebsten möchte man sich gleich ins Auto setzen -oder sonst wie auf den Weg machen- um auf den Spuren des Autors & des Photographen zu wandeln, die diesen Prachtband herausgebracht haben! 

Ganz EGAL, ob es sich um große oder kleine Buchhandlungen handelt, ganz gleich, ob man sie in Berlin, London, Barcelona, Paris, Brüssel, Zürich, Maastricht, Wien, Rom, Bern, Hamburg, Freiburg, Porto (das ist die auf dem oben zu sehenden Buchcover!!!), Salzburg, Nürnberg, Marbach a.Neckar, Stade oder Turin aufsucht und bestaunt..... es öffnen sich stets
"ORTE DER VERFÜHRUNG" (Überschrift des Vorworts von Rainer Moritz) und außerdem schreibt er darin noch Folgendes, dem ich 100%ig zustimme:
"Besuche in Buchhandlungen werden zu unvergesslichen Erlebnissen, sobald ein Zauber überspringt, wenn man lesend und redend die Zeit vergisst, sich in einem Kokon der Unantastbarkeit wähnt und zuletzt mit einer Tüte voll Bücher nach Hause geht, deren Kauf man beim Betreten des Ladens gar nicht beabsichtigt hatte."

Kommt euch so ein Verhalten nicht auch bekannt vor??? *seufz*
Ich schwelge jeden Tag ein wenig in dem Buch.... blättere vor und zurück, schaue hier & da und überlege schon, wie wir unsere nächsten Urlaube gestalten können um möglichst VIELE dieser hier vorgestellten Buchhandlungen "abzuklappern" ... nebst all denen, die der Autor im Buchanhang noch als sehenswert erwähnt.
Und was für schöne Überschriften er auch immer gefunden hat um den einzelnen Vorstellungen Flair zu verleihen... "Der Himmel auf Erden" oder "Verführung unterm S-Bahn-Bogen" oder "Das Werk von Generationen" oder "Die Kathedrale der Bücher".... um nur ein paar zu nennen!

Fazit: Dieses Buch bekommt der Chéri zu Weihnachten geschenkt (er hatte es mal erwähnt ;-))... aber bis dahin ist es noch MEINS und ich schwelge weiterhin jeden Tag darin & sehne mich da hinein & ganz nah dran in die wunderbare Welt der Bücher!!!

Sonntag, 12. Dezember 2010

Kleine musikalische Momente - 10

Euch allen einen schönen, 
besinnlichen 3. Adventssonntag!

Freitag, 10. Dezember 2010

Freitags-Füller #89







1. Im Allgemeinen mag ich die Advents- und Weihnachtszeit.

2. Wegen der Weihnachtsgeschenke mache ich mir auch in diesem Jahr keinen Stress, denn ich hab schon fast alles unterm Jahr gemacht/gekauft/besorgt!

3. Bei diesem Wetter brauche ich jeden Tag meinen tollen, warmen irischen Fleece-Mantel.

4. Echte, rote Kerzen am Weihnachtsbaum und gebackene Sinnbilder (-> alte Runen!) von meiner Großmama, das erinnert mich sehr an Weihnachten in meiner Kindheit .

5.  Mein Auto steht sicher in der Garage und muss nicht von den Schneemassen befreit werden, selbst, wenn's bei uns schneien würde oder grad Schnee hätte.

6. Irgendwie verging das Jahr mal wieder viiiieeeel zu schnell !

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend jetzt gleich freue ich mich auf SIEDLER spielen mit meiner Tochter, morgen habe muss ich ganz dringend nach Frankreich zum Einkaufen fahren geplant und Sonntag möchte ich mich vollends auskurieren, ein neues Buch anfangen und chillen!

Den Freitagsfüller gibt's immer bei Barbara, merci!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

BUCH-GeschenkTIPP 9 & Kleine musikalische Momente 9

Und wenn ich schon mal bei MUSIKER-Biographien bin, dann will ich es nicht versäumen auch noch folgendes, ganz wunderbare Büchlein -eine Autobiographie- zu empfehlen:

WOLFSSONATE (von Hélène Grimaud)
Sie ist -ebenso wie Rattle bei den Dirigenten- eine absolute Ausnahmepianistin.
Geboren Ende 1969 litt sie seit jüngster Kindheit unter dem heute weit verbreiteten und auch mehr als früher bekannten ADHS 
(-> Aufmerksamkeits - Hyperaktivitäts- Syndrom). Sie war ein unberechenbares, "wildes" und "unbequemes" Kind... nicht "brav" und angepasst, wie es von ihr erwartet wurde, sehr zur Verzweiflung ihrer Eltern.

Erst die MUSIK war es, die ihr das nötige "Ventil" verschaffte und da sie als Synästhetikerin über ein mehr als außergewöhnliches Talent verfügte, wurde sie -knapp 13-jährig- als jüngste Studentin aller Zeiten am französischen Conservatoire de Musique in Paris aufgenommen!
 
Hélène Grimaud durchlebt eine Zeit mit vielen Höhen & Tiefen... ständig getrieben von dem ewigen Gefühl der Perfektion und der Erkenntnis sie doch nie zu erreichen... 
Sie setzt -entgegen aller Ratschläger ihrer Lehrer & Professoren- ihren eigenen Kopf durch, spielt zu einem Zeitpunkt Stücke & Werke, für die ihre Persönlichkeit eigentlich noch zu jung ist, da es ihr an Lebenserfahrung fehlt. Und doch gelingt es ihr, was sie sich vornimmt:
Mit 16 Jahren schließt sie ihr Studium ab und nicht mal ein Jahr später (1987) gelingt ihr der internationale Durchbruch. Seitdem geht & macht ihren stets kämpferischen Weg.

1991 begegnet sie in Florida, wohin sie mit 21 Jahren zog, einer Wölfin, die ihr Leben veränderte. Eine Seelenverwandschaft wird deutlich und Grimaud spürt, dass sie den Wölfen in ihrem Wesen ähnelt. Acht Jahre später gründet sie im Bundesstaat NY ein Wolfsreservat, das sich dem Schutz & Erhalt der Wölfe, sowie ihrer Reintegration in ihre natürliche Umgebung widmet.

Leider ist die Übersetzung des Originals nicht sonderlich gelungen und man ärgert sich beim Lesen über so manchen Fehler... daher: Wer der französischen Sprache mächtig ist, sollte das Buch unter dem Titel "Variations sauvages"  erwerben & lesen, das obendrein wesentlich günstiger ist als die deutsche Übersetzung!
 
Grimauds Bach/Busoni "Chaconne" - Interpretation zeigt deutlich über welches unglaubliche Talent sie verfügt... sooo passend warme Töne an diesem eiskalten, dunklen Donnerstagabend...

BUCH-GeschenkTIPP 8

Simon Rattle - Abenteuer Musik - Die Biographie (Nicholas Kenyon)
Sir Simon Rattle gehört zu den größten & charismatischsten Dirigenten unserer Zeit.
Seit Mitte 2002 ist er Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und das mit großem Erfolg!
Dieses Buch erzählt -gespickt mit unzähligen Anmerkungen Rattles, Originaldialogen, Gedankenfetzen, Briefen etc.- seinen Werdegang und verschafft somit einen ganz wunderbaren Einblick & Eindruck vom Leben dieses Ausnahmemusikers.
Bereits im Jahr seiner Berufung zu den Berliner Philharmonikern rief er das "Education-Programm Zukunft@BPhil" ins Leben, das im weitesten Sinne grenz-, alters- und soziale-Schichten-übergreifend Musik nahe bringen soll. 
>>Zukunft@BPhil soll uns daran erinnern, dass Musik kein Luxus ist, sondern ein Grundbedürfnis. Musik soll ein vitaler und essenzieller Bestandteil im Leben ALLER Menschen sein.<< (Sir Simon Rattle) 
Es wurden bereits unzählige Projekte in enger Zusammenarbeit mit Schulen & Bildungseinrichtungen aller Art realisiert.

"Le Sacre du Printemps" von Igor Strawinsky ist eines der ersten großen Projekte gewesen, das ~ 250 Kinder & Jugendliche von Berliner Grund- & Hauptschulen zusammen mit den Berliner Philharmonikern LIVE  aufgeführt haben. Über dieses Projekt entstand auch der preisgekrönte Film "Rhythm is it!" 

Vorweihnachtliche ADVENTSgedanken

Du merkst, dass WEIHNACHTEN unausweichlich kommt, wenn...

1. ...dein privater Terminkalender im Dezember fast so voll ist mit Terminen, das einem kaum noch eine freie Minute zum Genießen & Entspannen bleibt.
2. ...die ersten Häuser der Stadt bereits seit Mitte/Ende November ihre volle Festbeleuchtung aufgefahren haben und man dem bunten Geblinke kaum noch entgehen kann.

3. ...du nach dreimonatigem Ignorieren dem Angebot an weihnachtlichen Leckereien echt so langsam überdrüssig bist.
4. ...jedes zweite familiäre Gespräch sich fast nur noch um Wünsche dreht.

5. ...es beim morgentlichen Verlassen des Hauses immer nur noch dunkel und meist auch saukalt ist.
6. ...im Fernsehen die Werbung einen penetrant mit Dingen traktiert, die man eigentlich gar nicht möchte & braucht.
7. ...die Radiosender einen mit alljährlich wiederkehrenden "Happy-X-mas-Songs" beschallen.
8. ...in den Restaurants der Stadt wegen anstehender Weihnachtsfeiern kaum noch kein Tisch zu bekommen ist.
9. ...du Tageslicht nur noch am WE und ansonsten aus dem "Büro"fenster siehst.
10. ...Briefkasten und eMail-Box sich mit noch mehr Spam & Anfragen nach Geldspenden füllen, sodass die echten und virtuellen Karten dabei fast untergehen.

Und was sind eure Merkmale?
=> Wenn ihr Lust habt, dann schnappt euch dieses Stöckchen und macht mit! <=
Schreibt eure Antworten aber bitte auf euren Blog und NICHT hier in meine Kommentarliste, MERCI!

(Dieses Stöckchen fand ich bereits vor einigen Monaten irgendwo in den Weiten der Bloggerwelt, weiß aber nicht mehr WO genau, sorry!)

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Kleine musikalische Momente - 8

Euch allen einen schönen Tag,
gute Gedanken zur Wochenmitte
& vor allem Gesundheit!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Kleine musikalische Momente - 7

Die Sängerinnen der Celtic Woman sehen aus wie Barbies und können singen wie Engel..... mit einem Ausdruck der für die irischen Folksongs so berühmten anmutig-glasklaren und dennoch kraftvollen Stimmen. Eine unschlagbare und sehr erfolgreiche Kombination!

Sonntag, 5. Dezember 2010

BUCH-GeschenkTIPP 7

Herr Mozart wacht auf (Eva Baronsky)
Bereits im Sommer 2009 erschien dieser Erstlingsroman der Autorin. Ich las das Buch jedoch erst letzten Winter, da ich es meinem Vater schenken wollte, der über W.A. MOZART fast alles an Literatur (& auch Noten!) hat, was & die man nur haben kann. (Die Sammelleidenschaft diesbezüglich hält bei ihm nun schon an die 30 Jahre und wir entdecken alle beide immer wieder neue Skurilitäten... das macht echt Spaß! ;-))

Mozart stirbt exakt HEUTE vor 219 Jahren (jaaaaa, jetzt rechnet mal schön! *lach*) ... er weiß es noch genau, dass ihm das ja eigentlich wiederfahren ist, nämlich, als er am morgen nach seinem Tod aufwacht!

Komplette Verwirrung -das stelle man sich mal vor, es würde einem von uns passieren- und nach & nach begreift er seine Umwelt und stellt fest, dass er sich in der Zukunft im Jahre 2006 befindet.... 215 Jahre NACH seinem Tod. Und jetzt? Wozu das Ganze?
Das kann nur bedeuten, dass er den göttlichen Auftrag hat sein REQUIEM zu beenden.
Dieses unglaubliche Stück, das er -hier streiten sich die Geister vehement- im Fieberwahn geschrieben hat (-> ganz großartig dazu die Schlussszene im Film AMADEUS!!!s.u.) ... oder eben auch nicht, wer weiß? 
Hört doch mal sein Lacrimosa...
(=> Lautsprecher voll aufdrehen & zurücklehnen & sich von der Musik durchströmen lassen & gucken (Schlussszene aus AMADEUS)... garantierter Gänsehautfaktor!):
Na, jedenfalls "eiert" Mozart nun unter dem unverfänglichen Namen Wolfgang Mustermann durch Wien, versucht alles, was ihm widerfährt auf die Reihe zu kriegen und sich in der "gefährlichen" aber für ihn natürlich interessanten Zukunft irgendwie zurecht zu finden. 

Fazit: Ein ganz wunderbares Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann und dabei ständig ein Lächeln auf den Lippen hat! 
Die Leichtigkeit, die man gerne in die Figur MOZARTs hinein interpretiert und die man durchaus auch mit seiner Musik verbindet, hat die Autorin ausgesprochen gut rüber gebracht... 
=> warmherzig, lebensfroh & absolut wienerisch, bittschön! <=

Samstag, 4. Dezember 2010

Kleine musikalische Momente - 6

Joseph-Maurice RAVEL (geboren Anfang März 1875, gestorben Ende Dezember 1937) und Achille-Claude Debussy (geboren Mitte August 1862, gestorben Ende März 1918) waren -wie ihr sicherlich alle wisst- bekannte französische Komponisten, die neben Gabriel Fauré, Jacques Ibert, Camille Saint-Saens und auch Paul Dukas (der hat die Filmmusik zu Disneys "Der Zauberlehrling" geschrieben, der wiederum auf Goethes Gedicht basiert ... großartig!) etc. zu den Hauptvertretern des Impressionismus in der Musik gehörten.

Die "Pavane pour une Infante defunte" wurde original 1899 für Klavier komponiert. Erst im Jahre 1910 hat Ravel selbst eine Orchesterfassung *(s.u.) dazu geschrieben.
 

Das "Prélude à l'après-midi d'un faune" (1884) gilt -neben "La Mer"- zu Debussys berühmtestem / bekanntestem  Werken, obwohl es insgesamt nur 10 min. dauert. 
Ravel hat 1910 eine (sauschwer zu spielende Fassung) für Klavier zu vier Händen daraus geschaffen!
Er schuf mit seiner Musik DAS Bindeglied 
zwischen der Romantik & der Moderne!

* n.b.: Ravel bearbeitete auch Moussorgskys Klavier-Zyklus "Bilder einer Ausstellung" 1922 zu einer großen Suite für Orchester!

Freitags-Füller #88 - Nachtrag







1. Bei dieser Kälte kommt ein Wasserrohrbruch an der Hauptleitung unserer Straße echt schlecht! Und das seit letzte Nacht ~ 23h30!!! :-(((

2. Wasser marsch!... fragt sich nur WANN, und aber ich glaube fest daran, dass heute das kostbare Nass fließen wird! *hoff* (Da merkt man mal erst, wie abhängig man davon ist und wie wunderbar es ist, dass man es -im Prinzip- rund um die Uhr stets zur Verfügung hat!!!)

3. Schnee finde ich ganz grundsätzlich einen wunderbaren Aggregatzustand des Wassers.

4. Ich bin gar nicht "soooo oft" oder "ständig krank", wie neulich zwei blöde Kolleginnen anmerkten, auch wenn es manchmal bzw. momentan in derJahreszeit anders danach aussieht .

5. Am besten finde ich ja Kälte draußen & Kaminfeuer drinnen ... nur habe ich leider keinen Kamin... *schnüff*....

6. " _________ nasche ich nur in der Vorweihnachtzeit ." => Dazu fällt mir nix ein, denn ich nasche ja nicht (mehr) und auch früher gab's da in der Vorweihnachtszeit nix Besonderes... außer Schokolebkuchen... *miammiam* ;-)))

7. Was das Wochenende angeht, heute gestern Abend freute ich mich auf über einen entspannten Füßehochleg-Abend mit Buch / TV / DVD, morgen heute habe ich noch Restekochen & DVD schauen geplant (-> event. Fackeln im Sturm, das kenne ich noch nicht und da kam schon vor längerer Zeit mal die bestellte Komplettserie) und morgen, am Sonntag, möchte ich vielleicht ein paar LCHF-Plätzchen backen und muss noch Musiktests korrigieren *seufz* !

Wenn Mama 's ganz EI-lisch hat...

Egg-shaped Baby Carriage © www.oddee.com
... dann kommt dieser Kinderwagen bestimmt gut mit seiner aero- dynamischen Form! :-)

Der einzige Nachteil: Er ist komplett aus Aluminium! D.h. wenn euer Kind darin hockt, dann solltet ihr bei Sonnen-schein damit eher NICHT spazieren gehen, sonst habt ihr nämlich hinterher ein hartgekochtes Baby! *auweia*

Na, wer von euch Bloggern kriegt demnächst 'n Baby oder hat bereits eins und es fehlt noch der Buggy / der Kinderwagen & einiges an Zubehör?

Schau malHIER.
Da findest du noch weitere skurile, äußerst interessante, verrückte, praktikable, unmögliche Modelle!

BUCH-GeschenkTIPP 6

Fingerübungen (von Mary B. Lund)
Ein ganz und gar ungewöhn-licher Thriller ist dieser schmale Erstling (~250 Seiten) einer norwegischen Ärztin, der -m.E. auch völlig zu Recht!- hochgelobt wurde. 
Einzig und allein aus der Sicht der Täterin -manchmal auch aus der Sicht ihrer unmittelbarer Mitmenschen- ist er geschrieben und gibt Einblicke in die Welt einer Frau, die nicht (mehr?) in der Lage ist zwischen Fremd- und Eigenwahrneh- mung zu unterscheiden.
Lillemor ist überzeugt und auch überzeugend, sie weiß, was sie will und zieht das dann auch durch - koste es, was es wolle!  
Trotz aller Absurdität und auch Tragik ist man sehr im Zwiespalt (zumindest erging es mir so) und empfindet -sebst angesichts der Unfassbarkeit und beiläufigen Kaltblütigkeit, mit der sie ihre Morde plant- fast Mitleid für sie, man möchte, dass sie auch mal Glück im Leben hat und zum Zuge kommt, man wünscht ihr, dass alles (wieder) GUT wird.

Ich weiß nicht mehr, wie ich vor ca. einem Jahr darauf gestoßen bin, nur, dass mich das groteske Cover unheimlich angesprochen hat, weil mich die darauf abgebildete Figur doch sehr an überzogene & absichtlich überzeichnete Botero-Figuren erinnerte. ;-)

Zum Inhalt:
"Lillemor Johansen ist um die fünfzig. Sie ist groß und übergewichtig, über zwei Zentner schwer - und sie arbeitet als Sekretärin in einem großen Krankenhaus. Dort ist sie schon seit vielen Jahren und sie ist die Seele des Ganzen. Das glaubt sie und manch anderer glaubt das auch, doch ihre Opfer sehen das anders - denn Lillemor regiert mit eisener Hand und sie hat so ihre Methoden, um unliebsame Eindringlinge -meist weiblichen Geschlechts- zu vertreiben. Da kennt sie kein Erbarmen. Denn Lillemor ist gründlich - und bis über beide Ohren verliebt in Dr. Reiersen. Und sie ist sich sicher, dass dieser ihre Gefühle erwidert. Nur ein Umstand steht beider Glück im Wege. Doktor Reiersen ist verheiratet. Für Lillemor kein Problem: Denn wahre Liebe kennt keine Grenzen - und im Falle von Lillemor auch keine Tabus.... " (Klappentext Innenseite)

Ich habe das kleine Buch in einem Rutsch gelesen, es ist flüssig geschrieben und die oftmals kurzen und prägnanten Sätze passen zur Handlungsweise der Protagonistin. Basta.
Fazit: Absolut lesenswert! (... weil auch irgendwie mal was ganz Anderes, als die "üblichen" Thriller...)

Freitag, 3. Dezember 2010

Kleine musikalische Momente - 5

Da soll einer noch sagen Tiere könnten nicht singen... ;-)
(Man beachte den besonderen Soloeinsatz des weißen Rentieres... *lach*... einfach zuuu köstlich!)

 

Dafür dann hier noch 'ne ganz andere, etwas spezielle Version... 
HAVE FUN!!! 

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Status quo & Kleine musikalische Momente - 4

Passend zum Schneegestöber, passend zu meiner Stimmung & meiner gesundheitlichen Verfassung ... *seufz*... ein paar schön-traurige TÖNE für euch!
Ich schleppe mich ja nun schon seit Tagen mehr als weniger angeschlagen zur Schule, halte meine und sogar zusätzliche Stunden, mache auch Mitführung in anderen Klassen (wg. KollegInnen, die auf Fortbildung durften sind, obwohl bei uns personell "Land unter" ist...), bekomme dann aber gestern nur 1/2 Stunde für den Mittagessensdienst angerechnet (und das ist Hardcore, sag ich euch, sowohl vom Geräuschpegel her, als auch von der Zusammensetzung der Kids!), obwohl ich insgesamt 1 Stunde zugange bin bzw. war, bis der Unterricht nonstop um 14h für mich weiterging.... usw.usf.
Heute früh dann auch wieder hingequältfahren, weil -wie gesagt- die Situation momentan ohnehin beschissen schwierig ist... aber nach der 1. Stunde hat's dann gereicht und ich hab STOP gesagt: Ich kann nicht mehr (und sehe es auch nicht ein mir meine Gesundheit für die meist frechen Blagen anderer Leute zu ruinieren)!!!
Daheim bei meiner Ärztin war die Hölle los Praxis voll, sodass ich erst heute Abend um 19h einen Termin bekam. Nun hier: Ruhe, Entspannung, Café Crème, Kuschelschal & Musik... das braucht mein Gemüt jetzt!

Dieses Weihnachtslied ist wunderschön, hat aber einen sehr traurigen Inhalt, denn es bezieht sich auf den Kindermord in Bethlehem, den König Herodes angeordnet hatte.
Laut Matthäusevangelium hatten ihm die Sterndeuter (die drei Weisen) aus dem Morgenland falsche "Auskünfte" gegeben und er konnte die Ankunft des Königs der Juden nun nicht mehr verhindern. Deshalb ließ er -laut Überlieferung- vor lauter Zorn daraufhin alle Jungen unter zwei Jahren in und um Bethlehem grausam ermorden.

Die Melodie des Liedes stammt aus dem 16. Jhd., der Textautor ist unbekannt.
Die Worte symbolisieren die Trauer der Mütter über das Schicksal ihrer Kinder.
Die interpretierenden Rankin' Sisters (inzwischen Rankin Family) sind ein sehr bekanntes kanadisches Ensemble, die ihre gemeinsamen musikalischen Anfänge bereits vor über 20 Jahren mit keltischen Folksongs hatten!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

BUCH-GeschenkTIPP 5

Der Fluch des Mont-Saint-Michel - Ein historischer Thriller (Frédéric Lenoir & Violette Cabesos)
Diesen historischen Thriller hab ich um den Jahreswechsel vor zwei Jahren echt verschlungen, obwohl ich ja den Titel auf Deutsch viel zu reißerisch finde. 
Im Französischen heißt das Buch nämlich "La promesse de l'ange", was soviel heißt wie "Die Verheißung des Engels", aber egal.. ;-)

Die Geschichte ist jedenfalls super-spannend, weil anfangs auch zwei Handlungsstränge parallel erzählt werden (was dem Ganzen aber keinen Abbruch tut).
Im Gegenteil, dadurch wird man regelrecht "angeheizt" immer weiter zu lesen, denn die eine Information in dem einen Teil der Geschichte ist interessant und teilweise auch relevant für den anderen Teil der Handlung.... Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich, bis irgendwann das Ganze zusammengeführt & miteinander verknüpft wird.

Inhaltlich spielt der eine Erzählstrang im 11. Jhd. zur Zeit der Erbauung der Abtei auf dem Mont-Saint-Michel, wo Bruder Roman mit den Widrigkeiten, die der Berg ihm auferlegt, des benediktinischen Klerus', der heidnischen Bevölkerung etc. zu kämpfen hat und im anderen Teil geht es um die Archäologin Jeanne, die in der Gegenwart das Geheimnis der Krypta von Notre-Dame-sous-Terre aufschlüsseln & ergründen möchte. 
=> MEHR sei an dieser Stelle jedoch nicht verraten... sonst wisst ihr ja schon alles! ;-)
Fazit: Wer gerne historische Romane liest, die auch noch gut recherchiert und wissenschaftlich fundiert sind, sowie einer winzigen Prise Amour & einer größeren Portion Crime nicht abgeneigt ist, der ist mit diesem "Schinken" echt gut beraten!! 
 Im "Museumsshop" auf dem Mont-Saint-Michel konnte ich dann auch nicht widerstehen und hab mir die Geschichte als französische TB-Ausgabe gekauft!
Immerhin war der Roman über ein Jahr auf den französischen Bestsellerlisten. ;-) 

Und, was kann ich sonst noch berichten?
Das TOLLSTE war nämlich & wohl, dass ich über die Tage, in denen ich das Buch gelesen hab, sogar am/im/auf dem Mont-Saint-Michel war.... jawohl!!!! :-)))
L' Abbaye du Mont Saint-Michel
Ein Kreuzgang hoch über dem Meer
Eigentümliches Licht in der versandeten Bucht des Mont Saint-Michel
 Das war vielleicht ein Erlebnis! 
Das Wetter war noch dazu wie es manchmal um diese Jahreszeit ist... "Kaiserwetter": knallblauer Himmel, sonnig und saukalt, aber schlichtweg überwältigend und das an einem 2. Januar!
Ich hatte die Geschichte erst zur Hälfte gelesen und wandelte nun in der Abtei quasi auf den Pfaden der Hauptdarsteller.... ein absolut unglaubliches Gefühl! 

Als ich dann nach unserem Tagesauflug abends weiterlas, kam mir Vieles noch intensiver vor und jetzt, wo ich die Geschichte schon lange beendet habe, will/muss ich UNBEDINGT nochmal da hinauf und da hinein in den Berg... in die Tiefen der unterirdischen Kapellen....
"Die Säulen der Erde" 
...so mutet es jedenfalls an...
(... hier hat Ken Follet damals übrigens seine erste Buchpräsentation gemacht!)
Das Ende eines wunderbaren Tages 
an einem der schönsten Orte der Welt!